Spureinstellung

Ein häufiges Problem worüber Tuner klagen ist die verstellte Spur nach dem Fahrwerks-Einbau. Nicht allzu selten kommt es vor, dass sich „Spar Füchse“ diese Investition sparen und das Fahrzeug weiterhin mit der verstellten Spur in Dauerbetrieb nehmen. Eigentlich ist es zwingend notwendig eine Spureinstellung vorzunehmen, nachdem das Gewindefahrwerk ordnungsgerecht eingebaut wurde. Falls die Spureinstellung nicht erfolgt, kann man mit folgenden Problemen und Nachteilen rechnen:

  • Das Lenkrad steht schief da die Spur nachdem Einbau verstellt ist.
  • Probleme bei hohen Geschwindigkeiten. Das Fahrzeug zittert und vibriert auf der Autobahn. Zumal wird auch das Handling schwammig und es fühlt sicher alles sehr unsicher an.
  • Die Reifen verschleißen ungleichmäßig. Demzufolge kann es gerne auch mal vorkommen, dass ein Reifen mit gutem Profil sehr schnell an der Außenkante abgeschliffen ist und somit die Gefahr einer Reifenpanne entsteht. Der Reifen ist unbrauchbar und der eine komplette Achsensatz kann nachgekauft werden – sehr teuer!
  • Bei der Eintragung kann es durchaus vorkommen, dass nach einem Protokoll für die Spureinstellung angefordert wird. Ansonsten kann es vorkommen, dass ihr umsonst zum Eintragungstermin erscheint.

Ganz klar bringt eine verstellte Spur sehr viel Ärger mit sich. Man sollte sich generell nicht so viel Zeit lassen und die Spureinstellung gleich nach dem Einbau des Fahrwerks unverzüglich vornehmen. Zum einen lohnt sich die Investition zum Vorbeugen von Nachkosten die entstehen können, zum anderen auch für ein besseres Fahrverhalten und der eigenen Sicherheit. Autobahnfahrten jenseits der 200kmh machen definitiv keinen Spaß mit der verstellten Spur.

Die Investition zahlt sich aus! Wenn man bedenkt das eine Spureinstellung maximal um die 80€ kostet und gegenüberstellt, was man für einen Satz neue Reifen ausgeben muss, natürlich abhängig von der Dimension und Qualität, so sollte die Entscheidung letztendlich klar sein.